am anfang war das verlangen...

Als Richard Griesfelder nach seinem Musikstudium zehn Jahre lang in der IT-Branche "fremdging" und dennoch so "nebenher" musikalische Großprojekte, wie den damals sehr erfolgreichen und einzigartigen Chor "Brothers & Sisters", sowie zahlreiche Studioprojekte leitete bzw. dabei mitwirkte, waren all diese Aktvitäten vom Verlangen getragen und genährt, Bleibendes zu schaffen.

Bereits damals war es sein großes Ziel, junge und talentierte Künstler dabei zu unterstützen, ihre ersten Schritte zu gehen, dabei "Stürze" abzufedern, wieder auf die Beine zu helfen und eine Möglichkeit zu geben, sich in der manchmal rauen Welt der Kunst auch das eine oder andere Mal hinter ihm verstecken zu können. Ganz natürlich begann diese Arbeit Früchte zu bringen. Viele dieser jungen, ehemaligen Talente, lernten es, auf eigenen Beinen zu stehen und ihren eigenen Weg einzuschlagen.

Und dann ereignete sich diese merkwürdige Begebenheit, die so Vieles grundlegend veränderte. Richard erzählt es so: "Als ich eines Tages in meinem Büro über einer Problemstellung eines IT-Kunden brütete, war mir plötzlich - aus heiterem Himmel - ganz klar, dass ich mit meinem (nach außen) recht guten Job nur die Zeit vergeudete. Es war mir, als stünde jemand neben mir und würde diese Worte sprechen: ,Du vergeudest deine Zeit!'. Irritiert hielt ich inne und verdrängte diesen Gedanken so gut ich nur konnte. Das ,Problem' war nur, dass mit einem Mal andere Menschen begannen, in mein Leben hineinzusprechen und diese Begebnheit bestätigten. Mitunter sogar mit denselben Vokabeln. Das ließ mich stutzig werden und den bisher verdrängten Gedanken Raum geben."

In der Folge wurden zahlreiche Gespräche geführt, Mitstreiter mit ähnlicher Vision waren bald gefunden und so stand der Gründung dieser christlichen Kulturinitiative nichts mehr im Wege...

In den bereits mehr als 10 Jahren unseres Bestehens können wir mit Dankbarkeit auf viele gegebene Impulse zurückblicken. Zahlreiche Sternstunden und auch schwierige Zeiten durften wir bis jetzt erleben. Doch unsere Chronikbücher sind noch nicht geschlossen - nein, es warten viele weitere Aufgaben auf uns...